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04.05.2022

Hohe Dunkelziffer bei der Meldung von Nebenwirkungen nach der Behandlung mit den neuartigen Corona-Injektionen (sog. Corona-Impfung)

Gemäß einer Metastudie von Hazell et. al. - die 37 Studien zu dieser Fragestellung ausgewertet haben - lag der Durchschnitt des "Underreporting" bei ADR (adverse drug reactions) Pharma-Datenbanken bei einer Dunkelziffer von 94%. Nach den Studienergebnissen dieser großen Metastudie werden 94% der tatsächlichen Nebenwirkungen nicht erkannt oder nicht gemeldet.

Die österreichische Pharmaziegesellschaft Pharmig hatte 2021 den Anteil der erfassten tatsächlichen Verdachtsfälle auf Nebenwirkungen nach der neuartigen Corona-Injektion auf 6% beziffert.

Auch nach einem PEI Bericht liegt die Quote der gemeldeten Verdachtsfälle möglicherweise bei nur 5%. Das PEI verweist z.B. im Jahr 2018 auf die Metastudie von Hazell und auf das enorme Problem der Untererfassung hin.

Nach der US VAERS Impfdatenbank, die gemeinsam von der US Seuchenschutzbehörde CDC und der US Arzneimittelbehörde FDA geleitet wird, liegt die Quote der gemeldeten Fälle bei nur 1%. Die Dunkelziffer wird hier somit auf 99% geschätzt. Die Zahlen beruhen auf dem Lazarus Report aus 2010, welcher über einen mehrjährigen Zeitraum Ergebnisse hierzu auswertete. US VAERS verweist bis heute - also auch im Covid-Zeitalter - auf den Lazarus Report bzw. auf das massive Problem des Underreporting.

Warum werden nicht alle Verdachtsfälle auf Nebenwirkungengemeldet?

Bei einer nicht repräsentativen Umfrage unter 17 Haus und Fachärzten wurden die folgenden Gründe angegeben:

Die Meldung von Verdachtsfällen auf Nebenwirkungen wird von den Krankenkassen nicht bezahlt. Eine einzige Meldung, nimmt etwa 30-60 Minuten in Anspruch, bei acht Meldungen wäre dies ein gesamter Arbeitstag, welchen der Arzt nicht bezahlt bekommt.

Die Angst der Ärzte vor Repressalien. Vor allem die Ärzte in Österreich, werden, nach eigenen Angaben, nach einer Meldung eines Verdachtsfalles auf Nebenwirkungen von mehreren Stellen unter Druck gesetzt, um die Meldung zurückzunehmen.

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