Anwälte für Aufklärung

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25.10.2022

Ist Fliegen heute wirklich noch sicher?

Covid-Impfung der Piloten und Flugsicherheit

Pressemitteilung der Anwälte für Aufklärung (AfA)

Bis Ende 2020 galt das Flugzeug als das sicherste Verkehrsmittel der Welt. Denn keine internationale Branche fordert so strenge Sicherheitsvorkehrungen wie die Luftfahrt. Dies gilt nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch in medizinischer Hinsicht für die Piloten und das Flugpersonal.

Das sogenannte Chicagoer Abkommen bestimmt, dass die Flugtauglichkeit des Flugpersonals und damit die internationale Flugsicherheit durch keine neue Maßnahme beeinträchtigt werden darf. Auch neue medizinische Maßnahmen (wie hier die Covid-Impfung) dürfen nicht die geringsten Zweifel an der Flugtauglichkeit aufkommen lassen.

Zweifel an der Flugtauglichkeit der Piloten bestehen insbesondere, wenn eine Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems (u. a. Veränderungen des Perikards, Myokards oder Endokards, rezidivierende vasovagale Synkopen, arterielle oder venöse Thrombose, Lungenembolie), erhöhter Blutdruck, eine koronare Herzkrankheit (z.B. mit der Gefahr eines Myokardinfarktes), eine signifikante Beeinträchtigung der Lungenfunktion, eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, hämatologische Erkrankungen (u. a. thrombotische Störung), neurologische Erkrankungen (u. a. Epilepsie) oder bestimmte Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen (u. a. Störungen des Gleichgewichtssinns) vorliegen.

Ein Blick in den aktuellen Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Institutes vom 07.09.2022 ergibt nun, dass die Covid-Impfung derzeit 42 verschiedene Krankheitsbilder auslösen kann. Dies sind unter anderem Dyspnoe und Atemstörungen (signifikante Beeinträchtigungen der Lungenfunktion), Myo- und Perikarditiden, Myokardinfarkte, Synkopen, erhöhter Blutdruck (Herz-Kreislauf-Erkrankungen), Lungenembolien, verschiedene Arten von Thrombosen, Schwindel (Störung des Gleichgewichtssinns bis hin zum Verlust des Bewusstseins), Krampfanfälle und vieles mehr. Diese unerwünschten Reaktionen können bis mindestens 6 Wochen nach der Injektion auftreten.

Nach den strengen Sicherheitsvorschriften der internationalen Luftfahrt sind Piloten persönlich verpflichtet, das Fliegen bis auf Weiteres zu unterlassen, wenn sie Kenntnis von einer Einschränkung haben, aufgrund derer sie „unter Umständen“ nicht mehr sicher fliegen können. Dann müssen Piloten auch unverzüglich flugmedizinischen Rat einholen.

Nachdem bislang völlig unbekannt ist, welchen zusätzlichen negativen Einfluss die körperlichen Belastungen eines Flugs in tausenden Metern Höhe auf mögliche Impfreaktionen haben, ist jeder Pilot also verpflichtet, nach Erhalt einer Covid-Impfung das Fliegen zu unterlassen und seine Flugtauglichkeit flugmedizinisch überprüfen zu lassen.

Aufgrund der vielfältigen bedenklichen Nebenwirkungen, die sich aus den Sicherheitsberichten des Paul-Ehrlich-Instituts ergeben, sollten alle deutschen Luftfahrtgesellschaften ihre Piloten dringend engmaschig und regelmäßig auf eine mögliche vorübergehende oder dauerhafte Gefährdung der individuellen Flugtauglichkeit durch die Impfung untersuchen. Andernfalls dürfte dies ein grob fahrlässiges Verhalten der Luftfahrtgesellschaften darstellen, welches im Falle eines medizinisch bedingten Flugunfalls dramatische haftungs- und versicherungsrechtliche Konsequenzen haben könnte.

Der neueste Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts vom 7.9.2022 zwingt ferner die Europäische Flugsicherheitsagentur (European Union Aviation Safety Agency) umgehend dazu, ihre Empfehlung der Covid-Impfung für das Flugpersonal mit sofortiger Wirkung zurückzunehmen. Denn angesichts der besorgniserregenden Impfnebenwirkungen des Sicherheitsberichts müssen zunächst die möglichen besonderen Auswirkungen der Covid-Impfung auf die Piloten und das Flugpersonal nach evidenzbasierten Kriterien sorgfältig und langfristig überprüft werden.

Jeglicher Zweifel an der Flugtauglichkeit der Piloten durch die Covid-Impfungen muss also umgehend ausgeräumt werden, wenn die deutsche und internationale Luftfahrt auch künftig die Sicherheit der Fluggäste, die Sicherheit des eigenen Flugpersonals und die Sicherheit der Umwelt an erste Stelle setzen und mögliche Katastrophen verhindern will. Bis dahin bleiben - aufgrund der Covid-Impfungen der Piloten und des Flugpersonals – erhebliche Zweifel daran, ob Fliegen derzeit tatsächlich noch sicher und ob das Flugzeug seit Beginn der Impfkampagne auch weiterhin das sicherste Verkehrsmittel der Welt ist.

Sofortiges Eingreifen der Behörden und der Luftfahrtgesellschaften ist daher unabdingbar.  

PM der Projektgruppe „Piloten und Flugsicherheit“ der Anwälte für Aufklärung Stand 13.9.2022

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