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17.01.2023

Satire

Verteidigungsminister Prof. Dr. Lothar Wieler: „Niemals unseren Endsieg in Frage stellen!“

„Wir dürfen niemals unseren Endsieg in der Ukraine in Frage stellen. Das sollten wir einfach nicht tun!“ Diese eindringlichen Worte richtete der designierte Bundesverteidigungsminister an die Menschen, die in der BRD leben. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Lothar H. Wieler beendet seine erfolgreiche Tätigkeit am Robert-Koch-Institut Ende März und wird zum 1. April Nachfolger von Christine Lambrecht als Verteidigungsminister. Wir trafen ihn zu einem exklusiven Interview.

Frage: Herr Wieler, Ihre Berufung als Bundesverteidigungsminister kam für viele überraschend. Rechtspopulistische Schwurbler stellen sogar Ihre Kompetenz in Frage. Was halten Sie diesen Demokratiefeinden entgegen?

Wieler: Als Tierarzt habe ich im Robert-Koch-Institut unter Beweis gestellt, dass ich auch ohne Kenntnisse des menschlichen Immunsystems die geeigneten, hoch wirksamen und nahezu nebenwirkungsfreien Impfstoffe empfehlen konnte. Auch bei der Zurückschlagung der russischen Aggression in der Ukraine wird es mir zu Gute kommen, dass ich nicht mit Fachwissen vorbelastet bin.

Frage: Welche Parallelen sehen Sie zwischen den Coronaviren und den Russen?

Wieler: Beide gibt es wirklich und sie sind sehr gefährlich. Die gegen die Russen verhängten Sanktionen sind hoch wirksam und sie verursachen keine Kollateralschäden – wie damals die Lockdowns und Abstandsgebote. Abstand halten ist auch gegenüber den Russen wichtig – geistig und körperlich: Bei russischen Scharfschützen empfehle ich 1,5 km, bei russischen Marschflugkörpern 1500 km.

Frage: Sie haben den Krieg gegen das Coronavirus gewonnen. Sind Sie optimistisch, dass Sie auch im Kampf gegen die Russen siegreich vom Felde gehen werden?

Wieler: Wir dürfen niemals unseren Endsieg in der Ukraine in Frage stellen. Das sollten wir einfach nicht tun!

Frage: Was macht Sie so zuversichtlich?

Wieler: Gerade wir Deutsche haben einen reichen Erfahrungsschatz im Hinblick auf die Russen und den Donbass. 1943 gelang es deutschen Panzerverbänden die russische Armee aus dem Donbass zu verdrängen. Durch westliche Waffenlieferungen an die Russen wendete sich das Blatt damals, aber dieses Problem ist heute nicht zu befürchten.

Frage: Wie lange wird der Krieg noch dauern?

Wieler: Wir müssen uns auf einen langen Krieg einstellen. Und auch nach dem Ende der Kampfhandlungen, wird es nicht so sein, dass es keine Russen mehr gibt. So war das ja auch mit den Coronaviren, als die Pandemie für beendet erklärt wurde: Der Kampf gegen die Coronaviren und gegen die Russen wird niemals enden. Er wird nur in eine neue Phase gehen.

Frage: Wann wird diese neue Phase beginnen?

Wieler: Wenn es um Zukunftsprognosen geht, vertrauen die Bürger auf die Berechnungen von Physikern. Daher werde ich die Physiker, die bereits die Epidemieverläufe exakt vorausgesagt haben, damit beauftragen, die Kriegsverläufe zu modellieren.

Frage: Gibt es da schon erste Prognosen?

Wieler: Mariopol wird Ende Juni befreit. Bis Ende Oktober 2023 wird die Krim russenfrei sein, und im Sommer 2024 wird Moskau eingekesselt. 2025 erfolgt dann die Abwicklung von Rest-Russlands.

Frage: Haben Sie schon Pläne für 2026?

Wieler: Dann werde ich das Klima retten.

Das fiktive Gespräch führte Dr. Christian Steidl

Da in der heutigen Zeit Realität und Satire oft nicht zu unterscheiden sind, haben wir dieses Interview eindeutig als „Satire“ gekennzeichnet.

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